Endlich neue Barbies!
September 29, 2008
Hallo.
Endlich gibt es neue Barbie-Puppen! Die sehen jetzt einfach mal so richtig echt aus, wie die Mädchen in den USA eben aussehen. Soooo süüüüß!
Abb.1 "Barbie Adipositas"
Nicht mehr diese Bohnenstangen, die nicht mal mehr auf Laufstegen gefragt sind, sondern Burger und Softeis fressende Dumpfbacken, wie man sie lieb hat und am liebsten ständig knuddeln möchte.
Hurrraaa!
Waltraud
Wie man eine Rezession verhindert
September 26, 2008
Die Finanzmärkte kollabieren. Insolvenzen und Konkurse wohin das Auge blickt.
In der Wilmersdorfer Straße hat man sich auch schon darauf eingestellt.
Und hier schützt man den Konsumenten vor sich selbst! Er wird angehalten, sich von den teuren Geschäften und insbesondere den Immobilienangeboten fernzuhalten und sich stattdessen in die „Billigzone“ zu begeben.
Fraglich ist natürlich, ob das die Rezession hierzulande aufhalten wird, aber der Wille ist immerhin da.
Wie Nachbarn wirklich drauf sind
September 24, 2008
Hallo.
Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke, schau ich direkt auf das Schlafzimmerfenster unserer Nachbarn.
Nun ist dies an sich nichts Ungewöhnliches, aber gestern musste ich auf einmal feststellen, dass aus diesem Schlafzimmerfenster ein merkwürdiger Schlauch hing.

Abb.1 Schlauch „Rezzo Azzuro“
Fragen wie „Welche Flüssigkeiten wollen da abgeleitet werden?“ oder „Kann man sich nicht auch mal ein bisschen einschränken?“ drängten sich mir sofort auf.
Da ich durch bloße Betrachtung des Schlafzimmerfensters mit Schlauch aber nicht hinter das Geheimnis dieser Merkwürdigkeit kommen wollte, klingelte ich irgendwann bei den Nachbarn und man zeigte mir die Schlauchanordnung von Innen und in ihrer Gänze.

Abb.2 Absaugvorrichtung
Die hielten es doch tatsächlich für opportun, sich im Schlafzimmer sowohl ein WC als auch ein Waschbecken, wie auch eine Waschmaschine und eine Badewanne zu installieren!
Dass sowas nicht auf Anhieb klappen kann, sollte jedem denkenden Menschen schon im Voraus klar sein; nicht so aber unseren Nachbarn.
Kein Schlafzimmer dieser Welt verfügt über die nötige Anbindung an die Wasseradern seines Hauses. Da half es den Nachbarn auch nicht, zwei Meter Fallrohr dahin zu bauen. Wenn es nirgendwo hinführt, dann kann es noch so modern aussehen – es bringt nichts.
Da weder WC noch Waschbecken über Wasseranschluss verfügen, hat man sich gedacht, dass man sich wegen des verminderten Wasseraufkommens auch Abwasserseitig mit einer Kompromisslösung begnügen kann – der Absauganlage.
Sie saugt die Fäkalien und das wenige aus einer Karaffe stammende Handwaschwasser ab und leitet alles auf dem schnellsten Weg ins Freie. In diesem Fall ist das natürlich der Hinterhof, erreichbar durch das Schlafzimmerfenster.
Ich persönlich halte diese Lösung für suboptimal, zumal die Waschmaschine so noch gar nicht in Betrieb zu nehmen ist.
Vielleicht hätte man auch besser meinen Vater konsultiert. Vielleicht aber auch nicht.
Tobias
Heizpilze sind OUT!
September 22, 2008
Hallo.
Wer kennt sie nicht, die hässlichen, pilzförmigen Metallgebilde, die sich Café- und Kneipenbesitzer seit ein paar Jahren draußen zwischen die Tische stellen.
Das Problem bei den Dingern ist nur, dass sie wärmetechnisch nicht sehr effizient sind. Und man muss ja an den Klimawandel denken!
Abb.1 Heizturm vor Café
Deshalb gibt es jetzt die HEIZTÜRME! Die sind NOCH ineffizienter und heizen das Klima so sehr auf, dass sie sich mittelfristig umso schneller selbst überflüssig machen.
Tolle Sache!
Tobias
Die Charlottenburger Syndikate
September 18, 2008
Hallo.
Leute, die Charlottenburg nicht kennen, haben viele Vorurteile gegen unseren Bezirk.
Hier ein schönes Beispiel:
Als wir an diesem Haus vorbei gingen versuchte mir ein Kumpel aus Friedrichshain weiszumachen, dass hier Zahnarzt, Friseur und Spielcasino unter einer Decke stecken.
Die Patienten des Zahnarztes müssten grundsätzlich lange im Wartezimmer auf ihre Behandlung warten. Der Friseur unten im Haus wisse das und habe über dem Hauseingang eine Kamera installiert um sehen zu können, wann ein Patient erscheint.
Über ein akustisches Signal (Klatschen oder Pfeifen) gebe der alarmierte Friseur sofort der dressierten Taube den Befehl, sich ihres Mistes direkt über dem Kopf des Wartenden zu entledigen.
Dieser, wohl wissend, dass er ja genügend Zeit habe, ginge sofort in das Friseurgeschäft um sich neu frisieren zu lassen.
Die Preise seien hier aber so hoch, das kaum jemand das benötigte Kleingeld dabei hätte und mit Karte könne man nicht bezahlen.
Es genüge meistens ein schlichter Hinweis auf das Spielcasino nebenan um die Leute zu einem Besuch dort zu bewegen.
Je nachdem wie oft ein Patient nun schon im Casino gewesen sei, fielen auch seine "Gewinne" hoch oder niedrig aus. Denn er würde bei guten Quoten nicht nur anlässlich eines Termins beim Zahnarzt vorbei schauen. Man kenne ja das Suchtverhalten der Menschen.
Dass das Spielcasino der Frau des Zahnarztes gehöre, verstünde sich außerdem von selbst.
So ein Schwachsinn, kann ich da nur sagen! Natürlich gehört der Frau des Zahnarztes der Frisiersalon!
Tobias
Endlich keine Flugangst mehr!
September 17, 2008
Hallo.
Ich leide unter schrecklicher Flugangst! Deshalb sind wir z.B. noch nie in Angermünde gewesen. Selbst bei so kurzen Strecken bekomme ich im Flugzeug einfach so eine Todespanik, dass ich für nichts mehr garantieren kann.
Tobias hat sich jetzt mal schlau gemacht und ein Angebot einer deutschen Fluggesellschaft entdeckt, das sich genau an Angsthäsinnen wie mich richtet:
„Flugreisen in Vollnarkose“
Ich hatte es erst nicht geglaubt, aber es ist wirklich wahr! Man kann sich während des schlecklichen Fluges von einem Anästhesitenteam komplett betäuben lassen! Vom unsicheren Start bis zur riskanten Landung! Man liegt dabei natürlich auf einer Liege, so wie in einem richtigen Krankenhaus (denn Fliegen ist ja wohl auch echt krank!).

Abb.1 Narkoseabteil
Tobias meinte allerdings, dass diese Flüge an einen Zeltlageraufenthalt in Afghanistan gekoppelt seien und dass einem „Luftwaffeln“ oder so serviert werden, was ich mir aber nicht vorstellen kann, weil man im Tiefschlaf ja nicht nascht.
Erika
So lebt man im Ghetto!
September 15, 2008
Hallo.
Bei uns um die Ecke fängt eine Wohngegend an, die Tobias immer das „Ghetto Sapiensis“ nennt. Was das genau heißt, weiß ich nicht, aber es ist wirklich ein schlimmes Ghetto!
Die Geschäfte, wenn es überhaupt welche gibt, verkaufen nicht moderne Handys oder schicke Klamotten, sondern ganz viel so alten Möbelkram und Schmuck und so.
Die Leute sind ärmlich gekleidet, Adidas oder Nike trägt da niemand. Und die Häuser sind völlig runtergekommen und auch alt. Da hat man es nicht mal mehr für nötig gehalten, den häßlichen Stuck überall zu entfernen. Manchmal wird höchsten hastig über die Fassade gepinselt, damit der Eindruck nicht ganz und gar schäbig ist. Frohe Farben vermisst man dabei natürlich ebenso wie schöne Muster und selbst die Grafitti-Sprüher haben kein Interesse an solch tristen Gebäuden.

Abb.1 marode Fassade
Das Schlimmste aber ist, dass die Häuser langsam drohen einzustürzen. Ich konnte eine Frau beobachten, die die ganze Zeit auf ihrem Balkon stand und den anderen Balkon über sich stützen musste damit er nicht runterkracht. Der auch sehr ärmlich gekleideten Person war das offenbar so unangenehm, dass sie sich so farblos und fahl angepudert hat, dass sie vor der blassen Fassade nicht mehr so auffiel.

Abb.2 Die Hilflose
Man kann nur hoffen, dass bald mal etwas passiert, sonst sieht es in unserer Straße womöglich auch bald so aus!
Erika
Zimmer renoviert!
September 11, 2008
Hallo.
Mein Vater hat es tatsächlich schon geschafft. Mein Zimmer ist wieder picobello renoviert:

Und die Heizung hat er auch eingebaut! Tapete, Fußboden und Heizkörper seien „farblich perfekt aufeinander abgestimmt“, behauptet er. Das glaube ich allerdings nicht. Meiner Meinung nach hätte sich in den Kacheln etwas von dem Blumendekor der Tapete wiederfinden müssen; und auch dem Braun des Bodens fehlt ein bisschen die Verspieltheit, ja geradezu das Lebensbejahende der papiernen Wandverkleidung. In all ihren positiven Anspielungen auf den Frühling, der genuin lasziven Grundhaltung und ihrer verspielt naiven, jegliche Adoleszenz in Frage stellenden Frische löst diese Tapete nämlich ein Versprechen ein, das der junge Mensch seit seinen frühesten Tagen zu erhalten pflegt: lässigste Coolness!
Danke, Papa!
Tobias
Tobias’ Zimmer
September 9, 2008
Hallo.
Als es neulich stark gestürmt hat knickte neben unserem Hause eine große Kastanie um und fiel von außen in die Ecke meines Zimmers.
Das blieb nicht ohne Folgen.
Mein Zimmer bekam eine beträchtliche Delle und wurde an dieser Stelle so undicht, dass es unter der Tapete zu schimmeln begann.
Unnötig zu betonen, dass dies ein unhaltbarer Zustand war und vor allem noch IST! Mein Vater Horst hat sich trotzdem zunächst darauf beschränkt, ein Loch in die entstandene Ausbuchtung zu hauen, damit die Feuchtigkeit nach unten entweichen kann und die Schimmelbildung eingedämmt wird.

Nun habe ich Horst (Vater) gebeten, sich der Sache in gebührender Weise anzunehmen, also das Zimmer fachgerecht zu renovieren. Am besten dabei gleich auch noch eine Heizung zu installieren und für etwas mehr Licht zu sorgen.
Er hat zugesagt und morgen schon soll es fertig sein.
Na mal sehen.
Tobias
