Hallo.

 

Die Bahn (zu der ja auch die S-Bahn gehört) möchte etwas privater werden, wie man weiß. Das Unternehmen will sich am Markt besser positionieren und neue Produkte anbieten.

Zum Beispiel Immobilien: Von denen hat die Bahn ja reichlich auf ihren Bahnhöfen. Nur haben da bisher immer dieser Bahnhofswärter drin rumgelungert, die dafür auch noch bezahlt werden wollten! Dabei lassen sich die Objekte auch prima am freien Wohnungsmarkt anbringen.

Am S-Bahnhof Griebnitzsee lässt sich dieser hübsche kleine Bungalow mit viel Privatsphäre bestaunen oder sogar mieten:

 

Abb.1 Bahnhofsbungalow Griebnitzsee

 

Allerdings bieten die Räumlichkeiten nicht sehr viel Platz und so ist u.a. die Installation einer Innentoilette nicht möglich. Das Außenklo ist dafür aber umso pfiffiger gestaltet:

  1. farblich in coolem Anthrazit statt kühlem Weiß gehalten
  2. Klodeckel abschließbar (z.B. gegen Benutzung durch unbefugte Bahngäste)
  3. XXL-Size auch für dicke Menschen
  4. schräge Sitzfläche – man kann lässig angelehnt Stuhlgang haben
  5. elektrische Hochleistungsspülung (links)

 

Abb.2 Außenklo des Bahnhofsbungalows

 

Und auch an ein Außentelefon hat man gedacht! So hat man wieder mehr Platz z.B. für Faxgeräte.

Top-Features:

 

  1. drei Kurzwahltasten
  2. keine Möglichkeit, andere Nummern zu wählen, die nur unnötig Gebühren verursachen würden
  3. „Randale-Protection“ gegen marodierende Studenten aus Babelsberg
  4. Design

 

Abb.3 Außentelefon

 

Also: Schnell zuschlagen, wer eine günstige Bude mit sehr guter Verkehrsanbindung sucht und wen die Friedhofsstille einer Hinterhofwohnung in Prenzlauer Berg depressiv macht.

 

Tobias

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