Hallo.

Wenn ich aus dem Küchenfenster blicke, schau ich direkt auf das Schlafzimmerfenster unserer Nachbarn.

Nun ist dies an sich nichts Ungewöhnliches, aber gestern musste ich auf einmal feststellen, dass aus diesem Schlafzimmerfenster ein merkwürdiger Schlauch hing.

 

Abb.1  Schlauch „Rezzo Azzuro“

Fragen wie „Welche Flüssigkeiten wollen da abgeleitet werden?“ oder „Kann man sich nicht auch mal ein bisschen einschränken?“ drängten sich mir sofort auf.

Da ich durch bloße Betrachtung des Schlafzimmerfensters mit Schlauch aber nicht hinter das Geheimnis dieser Merkwürdigkeit kommen wollte, klingelte ich irgendwann bei den Nachbarn und man zeigte mir die Schlauchanordnung von Innen und in ihrer Gänze.

Abb.2  Absaugvorrichtung

Die hielten es doch tatsächlich für opportun, sich im Schlafzimmer sowohl ein WC als auch ein Waschbecken, wie auch eine Waschmaschine und eine Badewanne zu installieren!

Dass sowas nicht auf Anhieb klappen kann, sollte jedem denkenden Menschen schon im Voraus klar sein; nicht so aber unseren Nachbarn.

Kein Schlafzimmer dieser Welt verfügt über die nötige Anbindung an die Wasseradern seines Hauses. Da half es den Nachbarn auch nicht, zwei Meter Fallrohr dahin zu bauen. Wenn es nirgendwo hinführt, dann kann es noch so modern aussehen – es bringt nichts.

Da weder WC noch Waschbecken über Wasseranschluss verfügen, hat man sich gedacht, dass man sich wegen des verminderten Wasseraufkommens auch Abwasserseitig mit einer Kompromisslösung begnügen kann – der Absauganlage.

Sie saugt die Fäkalien und das wenige aus einer Karaffe stammende Handwaschwasser ab und leitet alles auf dem schnellsten Weg ins Freie. In diesem Fall ist das natürlich der Hinterhof, erreichbar durch das Schlafzimmerfenster.

Ich persönlich halte diese Lösung für suboptimal, zumal die Waschmaschine so noch gar nicht in Betrieb zu nehmen ist.

Vielleicht hätte man auch besser meinen Vater konsultiert. Vielleicht aber auch nicht.

 

 

Tobias

von Horst

Endlich sind wir wieder zurück aus diesem beschissenen Urlaub! Schön war dit nämlich NICH jewesen, und deswegen erzähl ick ooch mal nur von dem am wenigsten schlimmen Erlebnis:

Eines unschönen Tages (olle Petrus hat wohl als irgendne Strafe für irgendwen von uns verhängten Himmel verhangen) mussten wir von einer Seite der Bahngleise des dortigen Bahnhofes auf die andere. Ick hatte schon die janze Zeit so ein mulmijet Jefühl in der Mundgegend, konnte aber nich so jenau sagen, wat dit war. Erst als wir mitten auf der Überführung waren, wusste ich bescheid: Ick hatte verjessen, mir die Zähne zu putzen!!!

Dit is ja meistens nich so schlimm, aber wenn man so viel Belag wie icke entwickelt, dann kann man sozusagen schnell die Schnauze voll haben davon. Den Zähnen is sowat normalerweise ooch ejal, aber meenen BRÜCKEN nich! Wenn sich da nämlich der Belag sammelt, dann werden die langsam aber sicher davon wegjedrückt, wat zu unerträglichem Kribbeln führen kann!

Und so war es dann eben ooch. Zufällich war gerade eine Gruppe Zahnärzte, Zahntechniker und Kiefernchirurgen in der Nähe und ich bat um eine Erste Hilfe Aktion.

Die Herren waren sehr freundlich und nahmen sich Meiner an.

Erika hat auch ein Bild gemacht:

belag

Icke (liegend und vom Schild und den Ärzten verdeckt) musste mir an dem Tag nich nur lange Männer sondern ooch mich einer provisorischen ambulanten Zahnbrückenreinigung unterziehen.

Dit war weniger scherzhaft, als es hier aussieht, aber dafür sehr schmerzhaft.

Aber es geht wieder.

Horst.

von Horst

Wer kennt dit nich: da haste ma wieder nen sachgemäßen Schrank über zwee Türschwellen vom eenen Raum in den andern zu befördern, und wat IS?! Der einzije schnell verfügbare Mensch mit Armschmalz hat anjeblich nen Hexenschuss!

KANN DO NICH WAHR SEIN, denkste dir da und regelst die Sache ebend alleene. Is ja eijentlich ooch jar nich so schwer:

schwelle
Abbildung 1

Man broocht nur ne Decke, ne Schaufel und ne Teleskopstange vom Malern.
Dit Schieben des Schrankes durch die Jegend is ja kit kleenste Problem, selbst wenn dit jute Stück schon ordentlich ausm Leim jegangen is und jeden Moment in sich zusammzufallen droht.

Die eigentliche Herausforderung ist nicht nur in den Schwellenländern die Türschwelle. Also:

Dit Monster dicht an die Schwelle schieben. Schrank mit ner Brechstange anlupfen und flugs mit der Schaufel drunter!!!(siehe Abb. 1)

Den Aufwärtsdrang des Schaufelstiels bremsen indem die Teleskopstange zwischen Griff und geeigneter Stelle am Schrank gesetzt wird. (Achtung: Bei IKEAschränken bietet sich diese Möglichkeit selten. Dit bedeutet: DEMONTIEREN und diesen Tip hier fürs Erwachsenenleben merken!)

Jez kann dit Scheißding lässig über die Schwelle jeschoben werden. Nich verjessen, immer dafür zu sorgen dass die Decke drunter liecht, daß der schöne Boden nich zerkratzt!!!

Viel Spaß! Nächster Tip handelt dann vielleicht vom Schwellenwegflexen.

Horst

Schnapsglasgarnitur

April 21, 2007

von Horst

Heute bin ick wieder mal über den Flohmarkt geschlendert und wat habe ick entdeckt? Eine wunderschöne Schnapsglasgarnitur! Sie besteht aus drei Gläsern und einer formschönen, drehbaren Halterung, die es den Schnapstrinkern erlaubt, ihre Köstlichkeiten bequem zum Probieren untereinander auszutauschen:

garnitur

Der Vorbesitzer war offenbar ein Freund von Birnenschnaps, wie die Reste in den Gläsern vermuten lassen.
Der technische Zustand der Schnapsglasgarnitur ist einwandfrei und preislich kannste ooch nich meckern: 2,50.

Horst

Der Frühling ist da!!!

April 2, 2007

von Horst

Endlich ist er wieder da, der Frühling! Die Bäume schlagen zwar aus und die Bürgersteige werden wieder enger, aber dafür kehrt auch unser Lieblingsgeschöpf zurück:

fly

Die gemeine Stubenfliege.

Die ist wirklich immer so gemein, dass sie einem in den blödesten Momenten an den bescheuertesten Körperstellen herumkrabbelt und dafür logischerweise dit am liebsten jejagte Tier weltweit ist.

Mit größter Vorliebe wende ick den „Enthauptungstrick“ zur Tötung eines dieser Biester an: Man muss sich nur eine Fliege auskieken, die es sich irgendwo einigermaßen bequem gemacht hat und schön still herumsitzt. Dann nimmt man irgend ein Messer und lässt es sich langsam über dem Kopf der Fliege senken, um dann ohne Mühe die Omme des lästigen Vieches abzutrennen – wat sich sehr einfach gestaltet, weil dit Messer sich im toten Blickwinkel der Fliege befindet und diese nur auf schnelle Bewegungen panisch und die Flucht ergreifend reagiert. Also: Wer es noch nicht kennt: Ausprobieren!

Der Klassiker für Technikfreaks ist aber: Die Fliege mit der Hand an einer Fensterscheibe fangen (dabei lässt sich das eben beschriebene Prinzip prima ausnutzen) und dann so richtig mit Schmackes in eine dieser modernen, violett leuchtenden Fliegenfänger mit elektrifiziertem Metallgitter schmeißen. Funktioniert nicht nur mit Schmeißfliegen und brutzelt wunderprimstens!

Wer das gute alte Fliegenklatschen nicht lassen kann, dem sei dieser Tipp noch auf den Weg gegeben: vorher Handschuhe (Gummi) anziehen.

Viel Spaß beim Töten!

Horst Hagedorn

Trunkenheit am Steuer!

März 26, 2007

So früh jeht dit heute also schon los! Kann ja wohl nich wahr sein! Dieset kleene Mädel hat sich absolut sinnlos betrunken und sich dann auch noch auf ein Fahrrad gesetzt! Dabei kann die in DEM Alter noch gar keinen Führerschein dafür haben!

Ein besonnener Mitbürger (RECHTS im Bild) konnte glücklicherweise dieses Foto machen:
drunken
Es beweist, daß ein solches Trunkenheitsverhalten bei Kindern noch immer nicht zum Alltäglichen gehört! Man sieht das aber auch ein bißchen daran, daß dem Gör die Schamesröte in die Augen schießt!

Horst Hagedorn

Wir sind onlein!

März 25, 2007

Ick hab mir jez mal dieset Computerdingens von Tobias n bisschen jenauer anjekiekt und musste absolut feststellen, dass dit mit dem „Online“ jar nich so schwer is, wenn man dit „T-“ davor weglässt! Spitzen Sache!!!

Horst