Energiespartipp!
Dezember 3, 2008
Hallo.
Heute mal ein Energiespartipp von mir:
Wer wissen will, wie man ohne hohe Temperaruren selbst stark verschmutzte Berufskleidung, Oberhemden und Haushaltswäsche sauber und sogar gebügelt bekommt, der sollte mal bei der Feinwäscherei Lange nachfragen.
Ich für meinen Teil war jedenfalls regelrecht geplättet, als ich sah, dass die das trotz eines Mangels an Heißem schaffen.
Abb.1 Feinwäscherei Lange
Möglicherweise wäscht man hier aber auch einfach nur sehr lange.
Erika.
Trendsport 2009: Trinkschach
November 26, 2008
Hallo.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht sehr sportbegeistert bin. Fußball, Tennis, Joggen, Playstation – all das interessiert mich so wenig wie ich es praktiziere. Selbst die Alternativsportarten Kampftrinken und Schachboxen haben mich nie gereizt. Einzig und allein dem Trinkschach kann ich etwas abgewinnen. Und das auch nur dann, wenn ich ohnehin vorhabe, mal einen zu heben, oder mal wieder Geld brauche. Denn beim Trinkschach wird um Geld gespielt!
Normalerweise gehe ich zum Trinkschach in das Neuköllner Trinkschachzentrum der Neuköllner Trinkschacherer e.V.
Das ist ein ganz netter Club mit angenehmer Atmosphäre.

Abb.1 Flur des Neuköllner Trinkschachzentrums
Das letzte Duell am Sonntag hatte ich mit Udo „drin-King“ Dresenklöver, ein starker Trinkschachspieler, der mich bisher aber glücklicherweise noch nicht schlagen konnte. Man sieht ihn hier kurz vor dem Spiel vor der Bar im Wettkampfzimmer.

Abb.2 Udo „drin-King“ Dresenklöver
Udo bevorzugt roten Wein, ich hingegen einen starken Wodka. Der wirkt schneller und zuverlässiger und so kann ich mein Handicap vorher präziser abschätzen, was mir schon mal einen strategischen Vorteil bietet.
Diesmal ging es um einhundert Kronen. Man muss wissen, dass im Trinkschach wegen König und Dame als Hauptspielfiguren dieses Geld als offizielle Währung für Preisgelder festgelegt wurde.

Abb.3 Preisgeld
Das Sympathische am Trinkschach ist, dass es kaum ein Verbot leistungssteigernder Maßnahmen gibt. Schließlich ist das Trinken vor und während des Trinkschachduells ja nun leistungsmindernd genug! Und im Gegenteil sogar macht der Erfindungsreichtum und die Phantasie bei der Wahl von Mitteln, die einen möglichst großen Vorteil gegenüber dem Gegner versprechen, die eigentliche Herausforderung bei diesem immer beliebteren Sport aus.
Für das Duell gegen Udo habe ich mir z.B. unter anderem diese Rechentafel zur Seite genommen. So konnte ich besser kalkulieren, mit welchem Promillegehalt wir gegeneinander spielten.

Abb.4 Trinkschachtabelle
Weiterhin entscheidend ist, dass ein Hilfsmittel nur für ein, und genau ein Spiel eingesetzt werden darf! Das erfordert besonderen Erfindungsreichtum und gleichzeitig gutes Antizipieren der Wirksamkeit dieses Hilfsmittels. So wird kreatives Bescheißen trainiert!
Ich hatte mir diesmal also auch eine extrem kontrastmindernde Spezialbrille mitgenommen, die mich vor dem verwirrenden Anblick schütze, der einem fieserweise absichtlich geboten wird, wenn man im Trinkschachzentrum während eines Duells die Toilette aufsuchen muss, was logischerweise sehr häufig passiert.

Abb.5 Trinkschachpissoir
Letztlich gewann ich dieses Spiel gegen Udo aber hauptsächlich mit einer kleinen, blauen Schachtel.

Abb.6 Schach-tel
Sie beinhaltete zwei Kugeln, die den normalen Schachfiguren Einiges voraus haben:
- Sie können sich in noch mehr Richtungen bewegen als die Dame.
- Sie können wie beim Bowling mehrere Figuren auf einmal schlagen.
- Sie können nicht umkippen.

Abb.7 Schachkugeln
Mit diesen Kugeln – es reichte genau genommem eine – konnte ich das Siel sehr früh für mich entscheiden, denn Udo hatte dem nichts entgegenzusetzen. Siegesgewiss pochte er einfach auf die Qualität des eingesetzten Weines von der Krim, was früher schon mal richtig Punkte bringen konnte, im modernen Trinkschach aber nicht mehr ausreicht.
Tobias
Wie Kinder am besten erstmal drogenabhängig werden
Oktober 19, 2008
Hallo.
Um die Ecke haben wir einen schönen Spielzeugladen, in dem es tolles hölzernes Spielzeug, Stoffpuppen und Spritzgusseiserne Spielzeuglokomotiven gibt.
Neu im Angebot sind hölzerne Pfeifen (ohne Abb.), Stoffbecher und Spritzbesteck.
Abb.1 Spritzutensilien für Kinder
Das Konzept geht auf: Die Kinder werden so spielerisch an die heutigen Gefahren für den pubertierenden Großstadtmenschen herangeführt. Sie können sich gefahrlos einen goldenen Schuss setzen oder einfach "Blinde Spirituskuh" spielen.
Gleichzeitig wird natürlich eindringlichst auf die Gefahren des Spiels in der Realität hingewiesen:
Abb.2 Drogentote im Schaufenster
Insgesamt ein schönes Konzept also. Waltraud hat sogar schon gefragt, ob man mit Trockeneis etwaigen Jugendalkoholismus heilen kann.
Tobias
Billig kaufen ist teurer!
Juli 18, 2007
von Tobias
Ich habe ja so einen billigen PC, der bei eigentlich popeligen Anwendungen wie Klimamodellierung oder die Lösung des Problems des Handlungsreisenden durch alle Dörfer Europas sehr schnell schlapp macht.
Meine Mutter weiß von diesem ständigen und ärgerlichen Zustand und hat mir deswegen kürzlich diese sehr günstigen Microchips aus dem Supermarkt mitgebracht:

Die sind so schlecht gefertigt, dass sie ohne externe Intensivstkühlung nicht einmal zwei Tage halten würden – geschweige denn anspruchsvolle Rechenarbeit zu leisten imstande wären.
Als ich den ersten in mein Motherboard eingebaut hatte, wurde der Rechner so langsam, dass ich keine Lust mehr hatte zu warten, bis der Bildschirm überhaupt irgendwas anzuzeigen sich anschickte.
Ich baute meinen alten Vorgängerprozessor wieder ein und was geschah? Nichts! Offensichtlich war der Billigchip dermaßen inkompatibel mit dem restlichen Chipsatz, dass mir das ganze Motherboard abgerauscht ist!
Mutter bot mir ihr altes Skateboard zum Ersatz an, aber das hat schon allein von den Abmessungen her nicht in den blöden PC gepasst.
Finger weg von billiger PC-Ware also!
Tobias
Das neue Kantzentrum in Berlin
April 28, 2007
von Tobias
Immanuel Kant war so bedeutend in seinem Schaffen, dass sich zu ihm bei Wikipedia dieser einleitende Text finden lässt:
Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 in Königsberg) ist einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet den zentralen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.
Nicht nur in der Erkenntnistheorie, sondern auch in der Ethik mit dem Grundlagenwerk Kritik der praktischen Vernunft und in der Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft sowie bedeutenden Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst.
Das haben nun anscheinend auch die Veranwortlichen im Charlottenburger Rathaus gelesen und sich endlich zum Bau einer ausschließlich dem großen Dichter gewidmeten Infostätte durchringen können, dem Kantzentrum.

Hier geht es zum Kantzentrum!
Wer etwas mehr über den Kategorischen Imperativ wissen möchte, dem bietet der integrierte „Media Markt“ in anschaulichster Weise massenhaft Negativexemplifizierungen dieses Prinzips.
Kritik der reinen Vernunft kann man üben in einer Filiale der „Fitness Company“ – ebenso wie „Energy Cycling“ und „Dynamic Yoga“.
Einzig das Thema Aufklärung ist etwas unterrepräsentiert. Es gibt deswegen Verhandlungen mit Beate Uhse und verschiedenen Tornado Geschwadern.
Auf alle Fälle einen Besuch wert!
Tobias
Der Nachbar mit Hexenschuss
April 28, 2007
von Horst
Wer kennt dit nich: da haste ma wieder nen sachgemäßen Schrank über zwee Türschwellen vom eenen Raum in den andern zu befördern, und wat IS?! Der einzije schnell verfügbare Mensch mit Armschmalz hat anjeblich nen Hexenschuss!
KANN DO NICH WAHR SEIN, denkste dir da und regelst die Sache ebend alleene. Is ja eijentlich ooch jar nich so schwer:

Abbildung 1
Man broocht nur ne Decke, ne Schaufel und ne Teleskopstange vom Malern.
Dit Schieben des Schrankes durch die Jegend is ja kit kleenste Problem, selbst wenn dit jute Stück schon ordentlich ausm Leim jegangen is und jeden Moment in sich zusammzufallen droht.
Die eigentliche Herausforderung ist nicht nur in den Schwellenländern die Türschwelle. Also:
Dit Monster dicht an die Schwelle schieben. Schrank mit ner Brechstange anlupfen und flugs mit der Schaufel drunter!!!(siehe Abb. 1)
Den Aufwärtsdrang des Schaufelstiels bremsen indem die Teleskopstange zwischen Griff und geeigneter Stelle am Schrank gesetzt wird. (Achtung: Bei IKEAschränken bietet sich diese Möglichkeit selten. Dit bedeutet: DEMONTIEREN und diesen Tip hier fürs Erwachsenenleben merken!)
Jez kann dit Scheißding lässig über die Schwelle jeschoben werden. Nich verjessen, immer dafür zu sorgen dass die Decke drunter liecht, daß der schöne Boden nich zerkratzt!!!
Viel Spaß! Nächster Tip handelt dann vielleicht vom Schwellenwegflexen.
Horst
Der Frühling ist da!!!
April 2, 2007
von Horst
Endlich ist er wieder da, der Frühling! Die Bäume schlagen zwar aus und die Bürgersteige werden wieder enger, aber dafür kehrt auch unser Lieblingsgeschöpf zurück:

Die gemeine Stubenfliege.
Die ist wirklich immer so gemein, dass sie einem in den blödesten Momenten an den bescheuertesten Körperstellen herumkrabbelt und dafür logischerweise dit am liebsten jejagte Tier weltweit ist.
Mit größter Vorliebe wende ick den „Enthauptungstrick“ zur Tötung eines dieser Biester an: Man muss sich nur eine Fliege auskieken, die es sich irgendwo einigermaßen bequem gemacht hat und schön still herumsitzt. Dann nimmt man irgend ein Messer und lässt es sich langsam über dem Kopf der Fliege senken, um dann ohne Mühe die Omme des lästigen Vieches abzutrennen – wat sich sehr einfach gestaltet, weil dit Messer sich im toten Blickwinkel der Fliege befindet und diese nur auf schnelle Bewegungen panisch und die Flucht ergreifend reagiert. Also: Wer es noch nicht kennt: Ausprobieren!
Der Klassiker für Technikfreaks ist aber: Die Fliege mit der Hand an einer Fensterscheibe fangen (dabei lässt sich das eben beschriebene Prinzip prima ausnutzen) und dann so richtig mit Schmackes in eine dieser modernen, violett leuchtenden Fliegenfänger mit elektrifiziertem Metallgitter schmeißen. Funktioniert nicht nur mit Schmeißfliegen und brutzelt wunderprimstens!
Wer das gute alte Fliegenklatschen nicht lassen kann, dem sei dieser Tipp noch auf den Weg gegeben: vorher Handschuhe (Gummi) anziehen.
Viel Spaß beim Töten!
Horst Hagedorn